Nach 10 Jahren höre ich auf, mit Ayahuasca. Ob für immer, oder nur für ein paar Jahre – wer weiß es. Aber gefühlt ist es für immer.
Es kündigte sich schon die letzten Jahre an. Ich hatte keine Prozesse mehr, abgesehen von den körperlichen Prozessen, aber dafür muss man kein Ayahuasca trinken, Erkenntnisprozesse meine ich. Sie wurden immer weniger und was sollte die Medizin mir auch noch beibringen?
Das Wichtigste hat mir Ayahuasca ja beigebracht – Achtsamkeit und die Schau nach innen. Immer alles bewusst machen, ist mein Mantra seit Jahren, und dieser Rat stammt von der Medizin selbst. Wie eine strenge Lehrerin hat sie es mir immer wieder eingehämmert, nicht nur in Zeremonien.
Achtsamkeit und bewusstes Handeln ist der Schlüssel zu allem, was wir anstreben, egal ob Erleuchtung, oder materiellen Wohlstand. Beides ist ok, die Medizin bewertet nicht. Nicht zu bewerten ist auch etwas sehr Wichtiges, das mich die Medizin gelehrt hat. Eines der schwersten Lektionen, die mir leider nicht immer gelingt. Noch nicht.
Bewusst denken, bewusst zuhören, bewusst sprechen. Und in heutigen Zeiten besonders wichtig – der bewusste Umgang mit Medien und Manipulatoren (auch die der Spiri-Szene). Um Achtsamkeit und bewusstes Denken und Handeln zu lernen, braucht es für manche Menschen Ayahuasca, andere wiederum schaffen es über Meditation, oder sind Naturtalente. Ich bin es nicht.
Ich bin den Weg mit der heiligen Medizin gerne gegangen, aber jetzt ist Schluss. Sie hat es mir die letzten Wochen sehr deutlich mitgeteilt – kein Ayahuasca mehr, du brauchst es nicht mehr. Du hast alles gelernt, was ich dir beibringen kann, alles Weitere musst du selbst herausfinden. Lebe bewusst, lebe in Demut vor der Schöpfung und behalte immer die Verbindung zu deinen Geistführern. Und genau so mache ich es, denn mehr braucht es nicht für ein erfülltes Dasein.
Wer selber Ayahuasca erfahren will, findet in meinem Blog eventuell ein paar Ratschläge und Einschätzungen, aber bitte immer bedenken, dass Ayahuasca sehr, sehr individuell wirkt! Meine Erfahrung sind unikat und deine werden es auch sein. Vielleicht ist die Medizin genau das Richtige für dich, vielleicht aber auch das Gegenteil. Das kannst nur du selbst herausfinden.
Die Zeiten für Ayahuasca werden in Europa leider immer schwieriger. Die unbewusste und gegen die Gesundheit der Menschen gerichtet Gesetzgebung lässt immer mehr Schamanen nicht mehr einreisen. Ein Kontinent, der das Nervengift Alkohol und den tödlichen Industrietabak legalisiert, aber Ayahuasca und den hoch reinen Mapacho-Tabak aus dem Regenwald verbietet, handelt gegen den Menschen, nicht für ihn.
Viele Jahrhunderte wurde Europa von der Kirche regiert, eine Sekte, die das Leiden anbetet und die Heilung verteufelt, infolge dessen unsere ureigene, hochwirksame Druiden- und Schamanenheilkunst unwiederbringlich auf den Scheiterhaufen vernichtet wurde.
Aus dieser menschenverachtenden Sekte (Kreuzzüge, Inquisition, Völkermorde) ist irgendwann der „moderne“ Staat hervorgegangen, der aber in Wirklichkeit rückgewandt ist und mit seinem zinsbasierten Geldsystem die finale Knechtschaft der Menschheit eingeleitet hat. Unser Fiat-Geldsystem ist Satanismus in Reinstform. Nur durch dieses Geldsystem können Kriege finanziert werden, deren einziges Ziel ist, Menschenleben zu vernichten.
Wie soll so ein Staat eine dem Menschen zugewandte Pflanzenmedizin tolerieren? Er kann es nicht, es würde gegen seine Intention verstoßen. Die Intention, die Menschen nicht mehr als Kinder Gottes zu verstehen, denen es maximal gut gehen soll, sondern sie als Arbeitssklaven und Steuerzahler zu missbrauchen. Wer Ayahuasca trinkt, wird den Weg der Unterwerfung nicht mehr gehen. Er kann es nicht, eher stirbt er.
Auch das Folgende ist ein Grund aufzuhören. Das ewige Balancieren am Rande der Legalität, nur weil man etwas trinkt, das uns in Form zweier heiliger Pflanzen von Gott geschenkt wurde. Sich der Inquisition einer satanistischen Gesetzgebung aussetzen – ich mache das nicht mehr und muss es zum Glück auch nicht mehr.
Ich habe so viel gelernt, durch die Medizin, dass ich die letzten 30 Jahre meines Lebens (ich bin über 60) davon zehren kann. Absolut niemand und nichts hätte mir das geben können, was mir Ayahuasca gegeben hat.
Und nicht nur für dieses Leben, auch für alle nachfolgenden, auch wenn die nicht mehr auf der Erde stattfinden werden. Ich werde hier nicht mehr inkarnieren, meine Seele hat das entschieden. Sie weiß es, denn alle Seelen sind allwissend, weil sie Gott sind.
Bye, bye Madre Ayahuasca. Ich liebe dich und danke dir von ganzem Herzen!
