Es ist 5 Uhr Morgens. Auch das ist das Schöne am Sommer, man wird früh genug wach, um die hohen Schwingungen der Nacht für Channelings nutzen zu können. Die Vibration ist hoch. Ich trete in den Dialog mit meinen Schutz-Spirits 17 und 11.
Ich: Sagt mir, gibt es Krieg in Europa?
1711: Ja.
Ich: Wie wird der aussehen?
1711: Für jeden anders, je nachdem, in welchem Bewusstseinszustand die Person ist. Das Seelenkollektiv aber hat sich für Krieg entschieden.
Ich: Wieso?
1711: Es hätte auch anders entscheiden können, aber es hat sich in die Angst treiben lassen, das führte zu einem niedrig schwingenden Bewusstseinszustand und der manifestiert genau das, wovor es Angst hat. So funktioniert das. Bewusstsein erschafft Realität.
Ich: Wenn das kollektive Bewusstsein auch meine Realität bestimmt, wie kann es dann sein, dass mein Kriegserlebnis ein anderes sein wird, als das des Kollektivs?
1711: Haben wir das gesagt?
Ich: Angedeutet.
1711: Da du keine Angst vor Krieg hast, wird er für dich milder ausfallen. Wie das im Detail aussieht, können auch wir nicht sagen, weil es unendlich viele Zukünfte gibt. Für Jeden, für das Kollektiv, als auch für den Einzelnen.
Ich: Dennoch scheint Krieg beschlossene Sache zu sein?
1711: Genau das ist der Punkt. Beschlossene Sache. Aber wie der Beschluss umgesetzt wird, auch für jeden Einzelnen, ist unklar und entscheidet sich zu den jeweiligen Zeitpunkten, an denen die individuellen Zeitlinien verzweigen. Also, alle individuellen Entscheidungen, die wiederum im Netz der kollektiven Entscheidungen stattfinden. Die Fähigkeit jedes Individuums zur Liebe an das Leben, nicht speziell zu Menschen, entscheidet die Weichenstellung.
Vergleiche es mit einem großen Fluss, das ist das Kollektiv. Dieser Fluss hat viele kleine Strömungen und je nachdem, für welche Strömung du sich entscheidest, also eher eine schwächere in Ufernähe, oder die reißende Mitte, schwimmt dein Boot mit dem Kollektiv, oder nicht.
Manchmal ist es vorteilhaft, mit dem Kollektiv zu schwimmen, weil manche Ziele dann schneller erreicht werden können. Der Preis ist dann aber der, dass der sichere Rand immer schwerer zu erreichen ist, denn der Sog des Kollektivs ist stark. In Vorkriegszeiten ist es daher sicherer, nicht mit dem Kollektiv zu schwimmen, die Gefahr des Untergehens ist zu groß.
Ich: Was hat das mit Liebe zu tun?
1711: Liebst du das Leben, wirst du alles vermeiden, unterzugehen, denn nichts auf der Welt ist es wert, dass dafür Leben geopfert wird. Leben ist heilig, ist Gott. Gehst du sorglos damit um, indem du dich dem Kriegsgeheul hingibst, drückst du damit deine tiefste Verachtung für Gott aus. Bist du in der Liebe, wirst du niemals auf die Idee kommen, Leben zu opfern, egal für was. Für alles gibt es friedliche und lebensbejahende Lösungen.
Ich: Wenn es Krieg in Europa gibt, ist niemand sicher, egal wie sehr er in der Liebe zum Leben ist.
1711: Was heißt sicher. Überlebst du, weil in deiner höher schwingenden Zeitlinie die Auswirkungen des Kollektivs schwächer sind, dann ist das auf jeden Fall eine sicherere Position, als im Auge des kollektiven Tornados. Sicher heißt im Falle eines kollektiven Selbstmordes, und nichts anderes ist das, was gerade vorbereitet wird, nicht zu Tode zu kommen und ein neues Leben beginnen zu können, wenn auch mit Schrammen.
Ich: Kann ich mich dem Einfluss des kollektiven Bewusstseins komplett entziehen, um in keinster Weise von dessen Todessehnsucht mit in den Abgrund gerissen zu werden?
1711: Ja. Gehe irgendwo hin, wo es kein Kollektiv gibt, also keine Menschen. Oder ausschließlich Menschen, die alle so sind wie du, die keine Kriege mehr wollen und auch alles dafür tun, dass sie nicht stattfinden.
Ich: Alles dafür tun? Was soll man tun, wenn um einen herum nur Irre sind, die Krieg wollen?
1711: Ignoriere sie. Gehe nicht auf sie ein, vor allem nicht emotionell. Die Emotionen sind es, die die Menschen verbinden, nicht der sachliche Verstand. Gehe deshalb in den rein rationalen Verstand. Analysiere deine Umgebung, dein unmittelbares Kollektiv, und wenn es von Kriegsschreiern durchdrungen ist, verlasse es. Genauso machst du es mit dem mittelbaren Kollektiv. Entziehe dich komplett den negativen Emotionen deiner unmittelbaren und mittelbaren Umgebungen.
Ich: Ich kann ja schlecht den Planeten verlassen.
1711: Doch, kannst du. Aber du würdest Trauer und Schmerz zurücklassen, was schlecht ist fürs Karma. Überlege, ob dein individueller Vorteil das wert ist.
Ich: Eher nicht.
1711: Du wirst die Kriegsschreier nicht ändern können, es ist ihr Karma. Gehe nicht auf sie ein, diskutiere nicht mit ihnen, antworte ihnen nicht, entferne dich von ihnen und überlasse sie ihrem selbstgewählten Schicksal.
Ich: Werden uns Außerirdische retten?
1711: Ihr Interesse an der Menschheit ist eher gering, manche Sternenvölker verachten den Menschen sogar, weil er diesen wunderschönen Planeten zerstört und als Kollektiv das Leben nicht schätzt. Aber diejenigen die hier leben, werden nicht dabei zusehen, wie die Erde dem Erdboden gleichgemacht wird, also werden sie gegensteuern.
Es wird aber keine Rettung im für euch gewohnten Sinne sein, sondern eine Übernahme. Sie werden die Erde übernehmen. Startet auch nur eine Atombombe, egal wo und von wem auf die Reise geschickt, werden sie den Planeten übernehmen, die Kriegsschreier in außerplanetarische Exile verbannen und mit dem friedliebenden Rest eine neue Menschheit begründen. Aber zu ihren Regeln.
Ich: Warum haben sie das nicht längst getan.
1711: Weil bislang noch keine Notwendigkeit dafür bestand und das Experiment Menschheit noch nicht abgeschlossen ist.
Ich: Wann ist es abgeschlossen?
1711: Wenn es keine Kriege mehr führt, oder die Menschheit sich selbst zerstört. Das sind die Kriterien.
Ich: Wer hat das Experiment gestartet?
1711: Zwei nicht irdische Spezies, die ihre Gene mit denen auf der Erde lebenden humanoiden Tieren gekreuzt haben. Das Ziel war die Züchtung der Urform des Humanoiden, aus denen auch sie einst hervorgegangen sind. Diese Spezies sind zwar vom Bewusstsein her dem Menschen um Jahrtausende voraus, aber ihre Körper sind degeneriert und sie werden aussterben, wenn sie sich nicht frisches Genmaterial besorgen. Also versuchen sie, wieder bei Null zu beginnen. Sie nahmen vor tausenden von Jahren Menschenaffen und erste Frühmenschen, und manipulierten deren Genome.
Tatsächlich hatten sie es erst andersrum versucht, zumindest eine der beiden Rassen. Aber Urmenschen-Gene in höher entwickelte humanoide Rassen zu integrieren, degeneriert die höher entwickelte Rasse. Also versuchten sie es andersrum.
Ich: Was lief schief?
1711: Alles – bezogen auf ihre Forschungsziele.
Ich: Aber so übel ist der Mensch doch gar nicht?
1711: Er ist sogar zu gut, aber hat sich zu schnell entwickelt. Das Tier in ihm, der Affe, bestimmt weiterhin sein Handeln. Geist und Körper müssen sich zusammen entwickeln, das wussten diese Spezies zwar, aber die Zeit drängte und sie drängt weiterhin. Solche Experimente hatte es zwar auch vorher schon gegeben, aber alle Mischwesen sind entweder schnell ausgestorben, oder haben sich selbst zerstört, so wie es auch der Mensch im Begriff ist zu tun.
Nur diesmal wollen sie es verhindern, denn ihnen bleibt nicht mehr viel Zeit. Sie müssen mit dem Experiment Menschheit erfolgreich sein, um Menschen bei sich ansiedeln und mit ihrer Rasse vermischen zu können. Mit Menschen, mit denen das jetzt schon möglich ist, tun sie es bereits. Sie nehmen sie in ihre Labore und sichern sich deren Erbgut.
Ich: Wir sind also Versuchskaninchen?
1711: Ja.
Ich: Welche Rolle spielt Gott?
1711: Jede nur erdenkliche und gleichzeitig keine.
Ich: Kein Gott?
1711: Gott ist alles, was möglich ist, alle nur denkbaren und undenkbaren Möglichkeiten, das unendliche Potential. Somit ist auch das Experiment Menschheit Gott, genauso wie deren Vernichtung. Das ist wichtig zu verstehen, dass Gott kein Individuum ist, das Entscheidungen fällt, sondern das Potential für Entscheidungen.
Die Entscheidungen fällen die individuellen Bewusstseine. So gesehen erfährt sich das unendliche Potential, also Gott, durch die Bewusstseine der aus ihm (dem unendlichen Potential) hervorgegangenen Leben.
Also welche Rolle spielt Gott? Jede, die du ihm (dem Potential) zuschreibst.
Ich: Ich fasse zusammen. Wir Menschen sind Affen, denen Gene von weit höher entwickelten Spezies implantiert wurden, um deren Überleben zu sichern. Gott gibt es und zugleich gibt es ihn nicht, weil auch seine Nichtexistenz Teil des Potentials ist. Das Kreuzungs-Experiment Mensch/Aliens ist schief gelaufen und der intelligente Affe ist dabei sich selbst zu vernichten, was die außerirdischen Projektleiter in Unruhe versetzt, weil sie dann ein paar tausend Jahre umsonst herumexperimentiert haben. Kann man das so zusammenfassen?
1711: Das klingt sehr menschlich, also negativ. Du könntest es auch so zusammenfassen. Gott hat es möglich gemacht, die Evolution des Menschen zu beschleunigen und ihnen die Chance gegeben, eines der besten Gen-Poole des Universums in sich zu tragen.
Ich: Das Kollektiv will Krieg, ich kann da nichts Positives drin sehen?
1711: Denke nicht in einem Leben, denke in vielen.
Ich: Also, irgendwann, in tausend Jahren vielleicht, wird alles gut werden?
1711: Es ist alles gut. Bleibe in der Nähe des Ufers und genieße das Leben, fertig.
Ich: Ich werde mich bemühen.
1711: Vergiss nie dein wahres Selbst!
