Seit langem schreibe ich mal wieder etwas in den Blog, weil mich das verlinkte Video dazu veranlasst, denn aus meiner eignen Erfahrung stellen sich Begegnungen mit Mantis-Wesen komplett anders dar. Nun bin ich aber auch nie von einem Mantis-Wesen entführt oder untersucht worden, sondern ihr Geist betrat während diverser Ayahuasca-Sitzungen meinen Körper – friedlich und heilvoll.
Wie komme ich darauf, hab ich mir das alles eventuell nur eingebildet?
Ob das, was man unter dem Einfluss von DMT erlebt, Einbildung ist, also eine Illusion, bzw. Halluzination, ist wissenschaftlich nicht geklärt. Subjektiv würde ich sagen, habe ich alles, was ich in meinen an die 100 Ayahuasca-Berichten schildere, wirklich so erlebt, so auch die Besetzungen durch Mantis-Wesen.
Keine Greys, keine Nordics oder Tall Whites – Mantis, sehr konkret und real, zumindest fühlte es sich jedes Mal so an.
Folgende Kriterien sprechen für die Besetzungen:
- Der wichtigste Punkt, die Sprache. In dem Video wird beschrieben, wie sich die Mantis verständigen, mit Klickgeräuschen. Genau diese Klickgeräusche (in meinen Berichten wird es teilweise auch als Rattern beschrieben, also sehr schnelle Klickgeräusche, ähnlich dem Zirpen einer Grille) habe ich jedes Mal laut und deutlich vernommen. Nicht mit meinen Ohren, sondern im Geist (telepathisch). Es gab auch eine Zeremonie, wo sich zwei Teilnehmer in tiefer Trance in dieser Klicksprache unterhielten, bis sie leider von einer Teilnehmerin unterbrochen wurden.
- Ein völlig anderes Körpergefühl. In all meinen (vermeintlichen) Besetzungen durch Mantis-Wesen fühlte sich mein Körper nicht mehr menschlich an. Er hatte keine Schwere mehr, sonder war leicht und grazil. Ich hatte das Bedürfnis alle Kleidung von mir zu werfen, weil sie zu schwer für mich war. Natürlich geht das während einer Ayahuasca-Zeremonie nicht und so entfernte ich alles was ging. Als erstes die Socken (Spirits hassen Socken), als zweites den Zeremonieschmuck, „er würde die Kommunikation stören“ und schließlich, sofern vom Team toleriert, das Hemd.
Oft bewegte ich während solcher Besetzungen meinen Kopf, wie in Zeitlupe, hin und her und hatte das starke Bedürfnis, selber diese Klicklaute zu produzieren, traute mich aber nicht. Auch wenn ich in tiefer Trance war, war ich mir jedes mal des Besetzungs-Zustands bewusst und auch meiner Verantwortung innerhalb der Gruppe. In Ayahuasca-Zeremonien arbeiten immer alle zusammen, jeder ist Teil der Heilung von allen, da kann man nicht einfach ausflippen, denn es stört die Harmonie. Die Grundlage jeglicher Heilung ist energetische Harmonie, auch beim Ayahuasca. - Also nahm ich es dann mit Humor und genoss einfach den Zustand, ein Insekt zu sein, was mir nicht schwer fiel, da es sich wirklich erhaben und besonders anfühlt! Diese Leichtigkeit, die ich sogar mit dem inneren Auge sehen konnte, war jedes Mal das vorangegangene Leid und Erbrechen wert. Wenn ich mit geschlossenen Augen an meinem Körper herunter schaute, war dieser spindeldürr und insektoid. Ich habe physisch eher kurze, breite Finger, mein Mantnis-Ich aber hatte immer lange dünne Finger. Auch war ich groß, meine Insektenfüße schienen weit von meinem Kopf entfernt, als Mensch hingegen bin ich nicht sehr groß.
Ich betrachtete es jedes Mal als Geschenk und Ehre, von einer Mantis besetzt zu werden, denn sie besetzen nur Menschen, die energetisch ein hohes Maß an Reinheit aufweisen. Anders als Dämonen, die vor allem energetisch kontaminierte Menschen aufsuchen, suchen sich Mantis energetisch reine Menschen aus. Während Dämonen parasitär Energie rauben, wollen Mantis helfen und heilen. Sie GEBEN ihrem vorübergehenden „Wirt“ Energie. Heilende, sehr starke Energie! - Auch habe ich mindestens zwei Mal erfahren, warum sie mich gewählt hatten. Erstens die bereits erwähnte energetische Reinheit, aber auch die Fähigkeit, ihre sehr starke Energie aushalten zu können, was ich durch meine erwachte Kundalini zwangsweise lernen musste. Sie versuchen uns Menschen zu verstehen. Sie lieben uns nicht wirklich, weil sie keine liebenden Wesen sind, aber sie finden sie faszinierend und besonders. Ja, einmalig, außergewöhnlich ästhetisch, aber leider nicht für sehr klug, so wurde es mir jedenfalls einmal übermittelt. Ihre Art zu forschen unterscheidet sich dahingehend von der der Menschen, dass sie zu dem Objekt werden, welches sie erforschen. Das ist eine Bewusstseinsstufe, von der wir Menschen gar nicht so weit entfernt sind. Wir haben es nur im Laufe der Degeneration der rechten Gehirnhälfte (zugunsten der linken, logischen, Gehirnhälfte) verlernt. In Träumen können wir das noch.
- Obwohl sie keine fühlenden Wesen sind, helfen Mantiswesen wo immer sie können – aus Respekt. Respekt vor der Schöpfung an sich. Sie sind vom spirituellen Status her unmittelbar unter den Engelwesen, zusammen mit dem, was wir Götter nennen würden (womit nicht das höchste Bewusstsein, Gott, gemeint ist, sondern die „kleineren“ göttlichen Einheiten). Sie sind die spirituellen „Amphibien“, Mischwesen aus rein geistigen Wesen, wie die Engel, und physischen Wesen, wie alle anderen Spezies und auch die Menschen. Sie erforschen und beschützen uns. Denn auch wenn sie uns nicht lieben, so erfreuen sich an unserer Schönheit und Kreativität und sind verwundert fasziniert von unserer Emotionalität.
- Zwei sehr beeindruckende Erlebnisse mit Mantis-Besetzungen erlebte ich im November 2021 und Frühjahr 2024. Im November während einer Yagé-Sitzung, mit meinem kolumbianischen Schamanen und 2023 während einer Psilohuasca-Zeremonie ohne Schamanen, in freier Natur. Im November hörte ich die Klickgräusche und dann öffnete sich ein großer eiförmiger Raum, der von gleißend hellem Licht durchflutet war, das aber nicht blendete. Ich schwebte (gefühlt) waagerecht in der Luft und drei sich unregelmäßig bewegende Lichtgestalten waren um mich herum.
Keine Mantis, sondern reines Licht, aber sie sprachen (miteinander?) in einer Klicksprache. Ich wurde von oben bis unten durchgescannt, so nenne ich es, wenn man sich vorkommt, als würde man unter einem Scanner liegen, denn die dabei vernommenen Geräusche und Töne klingen jedes Mal so. Ich verließ den Raum erst, als meine sehr hohe Vibration nachließ, offenbar braucht es eine hohe Schwingung des Energiekörpers, um die Räume der Mantis zu betreten. Am nächsten Tag, beim üblichen Gruppengespräche eröffnete der Schamane die Runde u.a. mit der Aussage, dass diesmal auch Außerirdische anwesend waren. Noch nie hatte er das getan, es war das erste Mal.
Die Pilz-Erfahrung war ähnlich. Sehr hohe Energie und Vibration, sogar schon schmerzhaft hoch, ein heller weißer Raum, Klickgeräusche von allen Seiten, Die Scanner-Geräusche, das Gefühl insektoide, dürre Gliedmaßen zu haben, die telepathische Botschaft, ich solle entspannen, es geschähe alles zu meinem Vorteil (ich würde zu einer „neuen Lebensform“ umgebaut“) und schließlich das Ende der Prozedur, als meine Energie nachließ und mit der Energie auch die Frequenz der Vibration.
Fazit:
Mantis-Wesen sind, zumindest nach meiner Erfahrung, keine Monster und schon gar nicht Dämonen, sondern höchst intelligente, spirituell sehr weit entwickelte Forscher. Ob sie an der Schöpfung der Erde und seiner Bewohner, inklusive der Menschen, beteiligt waren, weiß ich nicht, das habe ich nie gefragt und auch nie vermittelt bekommen, für denkbar halte ich es aber. Und dann würden ihre Besuche auch Sinn machen. Wie steht es um den Menschen, vor allem was seine spirituellen Fähigkeiten angeht? Und das kann man am besten herausfinden, indem man vorübergehend zum Menschen wird, also ihn besetzt. Und dann sucht man sich welche, die energetisch rein sind, damit man nicht kontaminiert („besudelt“) aus dem Experiment herausgeht und die obendrein vom Nervensystem her die hohe Mantis-Energie aushalten. Wie oft habe ich gefragt, warum ich das aushalten müsse, ob es nicht auch mit etwas weniger Energie ginge und immer war die Antwort kurz: Training.
Sollten Mantis uns beobachten und eventuell sogar kontrollieren (damit wir dummen Menschen uns nicht gegenseitig auslöschen), dann sind wir in guten Händen. Keine liebenden Hände, aber fürsorgliche. Mich persönlich beruhigt das.
Das Video, von dem ich sprach:
